Pflege und Lebensqualität
Wir respektieren die Privatsphäre unserer Kunden. Deshalb verhalten wir uns in den Räumen des Patienten als Gast. Wir versuchen, durch unsere helfende Hand Raum zu schaffen für ein selbständiges und aktives Leben trotz Alter, Krankheit oder Behinderung.
Gerade wenn die eigenen Kräfte nachlassen, wächst das Bedürfnis nach Sicherheit und Verbindlichkeit. Nach bekannten Gesichtern und einem vertrauten Händedruck. Nach festen, verlässlichen Ansprechpartnern. Wir möchten daher, dass – soweit es irgend möglich ist – immer die gleiche Person zu Ihnen kommt. Dass sich zwischen Ihnen und dem Pfleger eine enge und vertrauensvolle Beziehung entwickeln kann.
Natürlich bieten wir Ihnen eine hochqualitative und zeitgemäße Pflege. Das ist selbstverständlich. Aber was einen guten Pflegedienst darüber hinaus auszeichnet, ist Aufmerksamkeit und menschliche Zuwendung. Oft geht es dabei um scheinbare Kleinigkeiten. „Nebenbei“ geleistete Gefälligkeiten, die wir nicht mal unbedingt abrechnen können. Das Bett noch schnell machen, auch wenn die Zeit schon knapp ist. Den Müll mit raustragen. Ein Rezept mitbringen. Jemanden zum Gottesdienst fahren.
Die Angehörigen sind für uns wichtige Partner. Wir erstellen die Pflegeplanung gemeinsam mit ihnen, schauen ganz individuell: Wer übernimmt was? Auch beraten und begleiten wir. Jedes Jahr im Frühjahr bieten wir zum Beispiel einen Kurs für pflegende Angehörige: Zwölf Abende, kostenlos.
Enge Abstimmung im Dienste des Kunden
Wir arbeiten eng mit Hausärzten, Krankenhäusern, Kranken- und Pflegekassen wie auch Behörden zusammen, um Ihnen die bestmögliche häusliche Pflege und Versorgung bieten zu können.
Eine besonders enge Partnerschaft verbindet uns mit den Kliniken Lahn. Wenn zum Beispiel ein dortiger Patient nach der stationären Behandlung zum ersten Mal auch Ambulante Pflege benötigen wird, besucht unsere Schwester ihn schon im Krankenhaus und stellt sich vor – damit der Patient weiß, wer dann bei ihm am Montag Morgen klingeln wird. Dabei fragt die Schwester auch das Pflegepersonal im Krankenhaus, welche Besonderheiten zu berücksichtigen, welche Erfahrungen zu beherzigen sind. Das stellt sicher, dass der Übergang von der stationären zur ambulanten Betreuung bestmöglich und reibungslos klappt.
Ein gutes Beispiel für unsere Zusammenarbeit mit den Kliniken ist Frau W. Sie ist 98 Jahre und wird schon seit langem durch uns betreut. Letztens war ihr plötzlich schlecht, sie fühlte sich zittrig. Wir haben den Hausarzt verständigt, der sie wiederum ins Marienkrankenhaus überwiesen hat. Zwischen uns und dem Marienkrankenhaus sind die Wege nicht nur räumlich kurz. Wir arbeiten sehr eng und gut zusammen. Daher konnten wir dem Pflegepersonal im Krankenhaus wichtige Informationen geben, damit Frau W. auch dort optimal betreut werden kann. Wir haben Frau W. im Krankenhaus besucht, einfach mal Hallo gesagt und ein bisschen geplaudert, ganz familiär. Nach dem Krankenhausaufenthalt wird Frau W. wieder von uns betreut. Und auch da wird der Übergang reibungslos verlaufen. Wir werden unsere Kollegen im Krankenhaus fragen: Gibt es etwas, das wir wissen müssen? Sind euch Dinge neu aufgefallen? Habt ihr Ratschläge und Tipps?







